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Verordnungen zur Hundehaltung in den einzelnen Bundesländern

In einigen Bundesländern gibt es besondere Auflagen zur Hundehaltung, wie etwa das Ablegen einer Sachkundeprüfung (“Hundeführerschein”) oder die Verpflichtung, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Wir haben hier diese gesetzlichen Anforderungen für Sie zusammengestellt.

In den nicht aufgeführten Bundesländern gibt es keine besonderen gesetzlichen Auflagen für die Hundehaltung, sofern es sich nicht um einen Listenhund handelt. 

 

  • Alle Hunde müssen außerhalb des eigenen Grundstücks ein Halsband mit Namen und Anschrift des Halters tragen.
  • Alle Hunde müssen durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein. (Bei jedem von uns vermittelten Hund ist dies bereits ohnehin der Fall.)
  • Es muss eine Haftpflichtversicherung für den Hund abgeschlossen werden.


Zum Nachlesen: Hundegesetz in Berlin

Gesetz über das Halten und Führen von Hunden in Berlin

In Brandenburg gibt es die sogenannte 20/40-Regelung, das heißt, dass für Hunde, die ENTWEDER schwerer als 20 kg ODER größer als 40 cm Schulterhöhe sind, besondere Auflagen zu beachten sind:

  • Der Halter eines solchen Hundes hat den Hund beim für seinen Wohnort zuständigen Ordnungsamt zu melden.
  • Er hat dabei außerdem seine Zuverlässigkeit nachzuweisen, indem er ein Führungszeugnis vorlegt.
  • Ungeachtet der Größe des Hundes dürfen in Brandenburg außerdem durch eine einzelne Person maximal drei Hunde gleichzeitig geführt werden; Personen unter 18 Jahren dürfen generell nicht mehr als einen Hund gleichzeitig führen.
  • Außerhalb des eigenen Grundstücks muss jeder Hund ein Halsband mit Namen und Adresse des Hundehalters tragen. 


Die vollständige Verordnung zum Nachlesen:
http://www.mik.brandenburg.de/cms/detail.php/35848

 

  • In Hamburg gilt im öffentlichen Raum eine generelle Leinenpflicht für jeden Hund, der älter als 12 Monate ist. Auf Antrag und nach Ablegen einer Gehorsamsprüfung kann der Hund davon befreit werden.
  • Jeder Hund hat im öffentlichen Raum ein Halsband oder ein Brustgeschirr zu tragen.
  • Jeder Hund ist durch einen Mikrochip zu kennzeichnen. (Bei von uns vermittelten Hunden ist dies bereits ohnehin der Fall.)
  • Es muss für jeden Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.
  • Neben der steuerlichen Anmeldung muss jeder Hund auch in einem zentralen Register angemeldet werden, mit unter anderem Angaben zum Halter, Chipnummer des Hundes und Nachweis über die Versicherung.

 

Zum Nachlesen: Verordnung & Hundegesetz in Hamburg

Hamburgisches Gesetz über das Halten und Führen von Hunden (Hundegesetz – HundeG)

Verordnung zur Durchführung des Hundegesetzes (HundeGDVO)

In Mecklenburg-Vorpommern gelten folgende allgemeine Vorschriften für die Hundehaltung:

  • Wer Hunde außerhalb des befriedeten Besitztums führt, muss körperlich und geistig in der Lage sein, den Hund jederzeit so zu beaufsichtigen, dass Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden.
  • Es ist verboten, Hunde außerhalb des befriedeten Besitztums ohne Aufsicht frei laufen zu lassen.
  • Hunde, die zu Versammlungen, Umzügen, Volksfesten, sonstigen öffentlichen Veranstaltungen sowie an Orte mit großen Menschenansammlungen und in öffentliche Verkehrsmittel, Verkaufsstätten oder Tiergärten mitgenommen werden, sind an der Leine zu führen.
  • Außerhalb des befriedeten Besitztums müssen Hunde ein Halsband mit Namen und Wohnanschrift des Hundehalters oder eine gültige Steuermarke tragen.
  • Hunde sind so zu halten, dass sie das befriedete Besitztum nicht gegen den Willen des Hundehalters verlassen können.

 

Zum Nachlesen: Hundeverordnung in Mecklenburg-Vorpommern

Verordnung über das Führen und Halten von Hunden (Hundehalterverordnung – HundehVO M-V)

Folgende gesetzliche Regelungen sind in Niedersachsen für die Hundehaltung zu beachten:

  • Jeder Hundehalter muss seine Sachkunde nachweisen, indem er eine entsprechende Prüfung ablegt ("Hundeführerschein"), sofern er nicht nachweislich bereits über mehrjährige Hundeerfahrung verfügt. Der theoretische Prüfungsteil ist dabei bereits vor Aufnahme des Hundes abzulegen, der praktische Teil innerhalb eines Jahres danach.
  • Jeder Hund, der älter als sechs Monate ist, muss durch einen Mikrochip gekennzeichnet werden. (Dies ist bei von uns vermittelten Hunden ohnehin bereits der Fall.)
  • Es muss außerdem für jeden Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.
  • Jeder Hund muss ferner im zentralen Hunderegister des Landes Niedersachsens registriert werden.

Zum Nachlesen: Hundegesetz in Niedersachsen

Niedersächsisches Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG)

 

Alle Hunde, die ENTWEDER größer als 40 cm Schulterhöhe ODER schwerer als 20 kg sind, gelten in NRW als "große Hunde", für deren Haltung es einige Auflagen gibt:

  • Die Haltung eines "großen Hundes" ist dem zuständigen Ordnungsamt des Wohnortes zu melden.
  • Wer einen "großen Hund" halten will, muss nachweisen, dass er die dafür nötige Sachkunde und Zuverlässigkeit besitzt. Sofern er nicht belegbar über bereits langjährige Erfahrung in der Haltung von großen Hunden verfügt, ist eine theoretische Sachkundeprüfung abzulegen. Zum Nachweis der Zuverlässigkeit ist ein Führungszeugnis vorzulegen.
  • Jeder "große Hund" muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. (Dies ist bei jedem von uns vermittelten Hund ohnehin bereits der Fall.)
  • Für "große Hunde" muss eine Haftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme 500.000 Euro bei Personenschäden; 200.000 Euro bei sonstigen Schäden) nachgewiesen werden.
  • Für "große Hunde" gilt eine generelle Leinenpflicht außerhalb des Hauses bzw. eigenen Grundstücks.

Zum Nachlesen: Hundegesetz in Nordrhein-Westfalen

Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeshundegesetz – LHundG NRW)

  • In Sachsen ist es Pflicht, für jeden Hund eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.
  • Es müssen zudem alle Hunde mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein (dies ist bei den von uns vermittelten Hunden ohnehin bereits der Fall) und im zentralen Register angemeldet werden.

Zum Nachlesen: Hundegesetz in Sachsen-Anhalt

Gesetz zur Vorsorge gegen die von Hunden ausgehenden Gefahren

  • In Schleswig-Holstein gibt es eine recht umfangreiche allgemeine Leinenpflicht außerhalb privater Grundstücke oder ausgewiesener Hundeauslaufgebiete.  So muss jeder Hund zum Beispiel in Fußgängerzonen, innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit entsprechendem Publikumsverkehr, bei Veranstaltungen, Volksfesten, Versammlungen, in öffentlichen Park-, Garten-, und Grünanlagen, gemeinsam genutzten Teilen eines Mehrfamilienhauses, in öffentlichen Gebäuden sowie öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Zelt- und Sportplätzen, Friedhöfen, Märkten oder Messen grundsätzlich an der Leine geführt werden.
  • In anderen Bereichen dürfen Hunde darüberhinaus grundsätzlich überhaupt nicht mitgenommen werden, zum Beispiel in Kirchen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Theater, Konzert-, Vortrags-, oder Versammlungsräume, Badeplätze, Spielplätze oder Liegewiesen.

Zum Nachlesen: Hundegesetz in Schleswig-Holstein

Gesetz zur Vorbeugung und Abwehr der von Hunden ausgehenden Gefahren (Gefahrhundegesetz – GefHG)

  • In Thüringen muss jeder Hund mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden.
    (Bei den von uns vermittelten Hunden ist dies bereits ohnehin der Fall.)
  • Es muss außerdem für jeden Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.
  • Beides muss dem zuständigen Ordnungsamt nachgewiesen werden.

Zum Nachlesen: Hundegesetz in Thüringen

Thüringer Gesetz zum Schutz der Bevölkerung durch Tiergefahren