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Unser Partnertierheim – das Refugio Segunda Oportunidad

Um möglichst wirksam und nachhaltig helfen zu können, arbeiten wir bereits seit der Vereinsgründung fest mit ausschließlich einem einzelnen ausländischen Partnertierheim zusammen. Es ist dies das kleine privat geführte Tierheim “Refugio Segunda Oportunidad” in der Nähe von Cartagena, Region Murcia, Südspanien.

Im Refugio leben durchschnittlich ca. 40-50 Hunde und 20-30 Katzen. Sie werden betreut von einem rein ehrenamtlichen Team, das in jeglicher Hinsicht einfach Großartiges leistet. In geradezu familiärem Zusammenhalt bestreiten sie die harte Arbeit, die es bedeutet, für so viele Tiere zu sorgen, alles sauber zu halten, daneben ständig den weiteren Aufbau des Tierheims voranzutreiben und sich unter anderem außerdem auch noch um mehrere Kolonien von Straßenkatzen kümmern. Wenn das kleine Team die Tierheim-Familie ist, dann sind alle Hunde und Katzen ihre Kinder – und als genau solche betrachten sie die Tiere in der Tat; sie lieben, umsorgen, hegen und pflegen sie, wie es ihnen nur möglich ist.

 

Unser Vorstandsmitglied Markus Ferber (hinten rechts) zusammen mit einem Teil der Refugio-Familie: José, Pilar (hinten), Inma, Macarena und Casandra (vorne).

 

Für uns ist klar: diese großartigen Tierschützer haben jede Unterstützung mehr als verdient.

Dies war das Refugio, bevor im Sommer 2012 der Freunde für Pfoten e.V. aus der Taufe gehoben wurde, um es als Partnertierheim unter seine Fittiche zu nehmen – eine heruntergekommene, lange aufgegebene Schweinemastanlage.

 

Vergangenheit: das Refugio – eine ehemalige Schweinemastanlage

 

Die Zustände, unter denen die Tiere dort zu diesem Zeitpunkt lebten und unter denen die damalige Betreiberin Maria mit wenig Hilfe dort ihre aufopfernde Arbeit leistete, kann man nur katastrophal nennen.

Die Hunde waren auf engstem Raum in den ehemaligen Mastboxen aus Beton untergebracht. Es gab keine Freilaufgehege, Zwingeranlagen oder irgendeine andere Möglichkeit für die Hunde, regelmäßig an die frische Luft zu kommen, sich die Beine zu vertreten und ihre Notdurft außerhalb der engen Boxen zu verrichten. Es gab keinerlei Wasserversorgung, keinen Strom, kein Licht, keinen Abwasseranschluss oder eine Müllentsorgung. Rentnerin Maria musste jeden Tag in ihrer Wohnung 100 Liter Wasser in Kanistern abfüllen, diese zum Refugio fahren und eigenhändig hineinschleppen, um die Tiere tränken zu können. Die Hunde und Katzen satt zu bekommen, war jeden Tag aufs Neue eine große Sorge und ein Kampf. Oft genug blieb nichts anderes übrig, als in Restaurants und Bäckereien um Abfälle und trockenes Brot zu bitten, um die Bäuche ihrer Schützlinge zu füllen. Medizinische Behandlungen, selbst dringend notwendige Operationen konnten nicht durchgeführt werden, weil einfach kein Geld dafür vorhanden war.

 

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Unter härtesten Bedingungen also betrieb Maria hier ihre kleine Tierauffangstation, zu dem Zeitpunkt bereits seit über 10 Jahren, um wenigstens einige Hunde und Katzen ihrer Region vor dem sicheren Tod in der Perrera zu retten und ihnen vielleicht eine Perspektive schenken zu können.

Heute kann man sagen, es gibt immer noch sehr viel zu tun – aber es hat sich auch schon viel getan.

 

Unser Partnertierheim – das Refugio Segunda Oportunidad heute

 

Unser spanischer Partnerverein ist mit unserer Unterstützung Eigentümer des Geländes geworden.
Es wurde begonnen, die vorhandenen Bauten zu reparieren, renovieren, auszubauen und zu verbessern. Es gibt Zwingeranlagen, in denen die Hunde sich bewegen und Luft und Licht bekommen können, und auch die Katzen haben Außengehege mit Ruheplätzen und Spielmöglichkeiten, sowie auch einen Quarantänebereich. Das ganz Gelände ist mit einem stabilen Zaun, zu einem guten Teil sogar mit einer sicheren Mauer umgeben.
Alle Tiere sind ausreichend mit artgerechtem Futter versorgt und erhalten die medizinische Behandlung, die sie benötigen. Es gibt fließendes Wasser, Müllabfuhr und in Kürze soll es auch einen Stromanschluss geben.
Maria hat sich vor einiger Zeit aus der aktiven Arbeit im Tierheim zurückziehen müssen, aber es gibt ein ganzes engagiertes, motiviertes und liebevolles Refugio-Team, das ihre Nachfolge antritt und ihr Werk weiterführen wird.
Auch den behördlichen Segen hat das Refugio dank dieser Aufbaumaßnahmen nun erhalten, in Form der offiziellen Anerkennung als Tierheim.

 

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Größte Teile dieser fabelhaften, wegweisenden Änderungen, die unsere Tierschutzpartner in Spanien in den vergangenen Jahren umzusetzen in der Lage waren, wurden nur durch unsere Finanzierung möglich – und diese konnten und können wir nur duch die Hilfe vieler tierlieber und großherziger Spender, Paten und Unterstützer gewährleisten.

Wir brauchen Sie! Helfen Sie uns helfen … zum Beispiel als Futterpate, durch die Übernahme einer Patenschaft für einen der vierbeinigen Refugio-Bewohner oder durch eine regelmäßig oder einmalige Spende.

Herzlichen Dank.

 

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